Die 3 größten Irrtümer über Chiptuning-Boxen

Irrtum Nr. 1: Bis zu 30% Mehrleistung sind möglich

Falsch! Es ist zwar für die meisten Tuning-Boxen kein Problem ein Signal bereitzustellen, das theoretisch eine Mehrleistung von 30% oder sogar mehr ermöglicht. Allerdings stößt man in der Praxis an Regel- und Bauteilgrenzen. Die Realität liegt bei aktuellen Fahrzeugen im Bereich von 5%-15% bezogen auf die tatsächliche Serienleistung. Mehr lesen...

Irrtum Nr. 2: Chiptuning direkt im Motorsteuergerät ist immer besser als eine Tuningbox

Falsch! Mit einer Softwareänderung ist zwar manchmal eine höhere Mehrleistung möglich, jedoch wird z.B. bei Dieselmotoren dies durch starke Rußbildung erkauft: die Turbolader haben nicht genügend Reserven, um ausreichend Sauerstoff zu liefern. Das Erwachen folgt, wenn z.B. die Abgasrückführung verrußt oder der Rußpartikelfilter erneuert werden muss.

Irrtum Nr. 3: Chiptuning bringt immer eine Verbrauchsersparnis mit sich

Falsch! Bei Benzinmotoren geht das in der Regel mit einer mäßigen Verbrauchserhöhung einher. Turbo-Benziner benötigen zur Leistungssteigerung einen höheren Luftumsatz. Dieses Plus an Luft muss entsprechend mit Kraftstoff vergast werden – ansonsten ist das Gemisch nicht zündfähig. Erhöht man z.B. den Ladedruck um 10%, wird in diesem Bereich der Kraftstoffverbrauch auch um 10% erhöht.